Ob eine Sorte gutes Haschisch ergibt, entscheidet sich lange vor der Verarbeitung, nämlich am Erntezeitpunkt. Maßgeblich ist der Zustand der Trichome, jener winzigen Harzdrüsen auf der Blüte.
Die drei Stadien: Klare Trichome sind unreif und ergeben wenig Ertrag. Milchig trübe gelten als Optimum für Harzausbeute. Bernsteinfarbene sind überreif, das Harz ist dann bereits abgebaut.
Warum Sorten unterschiedlich geeignet sind: Manche bilden große, leicht abbrechende Drüsen mit dickem Stiel, andere kleine und fest sitzende. Erstere lassen sich deutlich besser sieben.
Rechtslage in Deutschland: Der Handel mit Haschisch ist nach dem KCanG ausgeschlossen. Erlaubt ist ausschließlich der private Eigenanbau von bis zu drei Pflanzen.



